Hochstuhl – mitwachsend, praktisch und sicher

Nicht nur das Kind, auch die Eltern haben es viel leichter, wenn beim Hochstuhl Kauf ein paar Schlüsselfaktoren berücksichtigt werden.

Mahlzeit ist Familienzeit. Der familiäre Neuzugang hat dafür häufig ein besonderes Gespür. Wie bei meinen eigenen Kindern höre ich auch immer wieder von anderen, dass Babys immer dann etwas wollen, wenn das Essen auf dem Tisch steht. Mit dem richtigen Stillkissen und der richtigen Anlegetechnik habe ich unzählige Male mein Baby direkt am Tisch gestillt und dabei selbst etwas gegessen. Das funktioniert, solange sie noch sehr klein sind und sich nicht vom munteren Treiben am Tisch ablenken lassen. Dann wollen sie sehen, was passiert und dabei sein, jetzt muss ein Hochstuhl her. Aber welcher?

Die wichtigsten Kriterien für den Hochstuhl?

Je nach Wahl geht das Stühlchen ziemlich ins Geld. Umso wichtiger ist, dass es mit wächst und damit lange nutzbar ist. Außerdem sollte es einfach zu reinigen sein, die Beikosteinführung ist in der Regel bunt und klebrig und auch im Kleinkindalter fällt gerne mal ein Becher um oder saucenbeklebte Nudeln verabschieden sich vom Löffel. Denke also daran, dass du diesen Stuhl für mehrere Jahre mehrmals täglich sauber machen musst. Jede schlecht erreichbare Ritze ist aus hygienischer Sicht zu vermeiden.

Unser persönlicher Favorit: der Nomi

Obwohl wir in den meisten Kategorien eher die Preis-Leistungs-Shopper sind, haben wir uns hier für den leider teuersten Hochstuhl am Markt entschieden. Aber nachdem wir bei Freunden zahlreiche Modelle getestet haben, sind wir auch heute immer noch sehr zufrieden mit unserer Kaufentscheidung des Hochstuhls Nomi von evomove. Warum?

  • Leicht zu reinigen: das Tischchen lässt sich im Handumdrehen abnehmen und in der Spüle säubern. Zudem gibt es aufgrund des schlichten Designs kaum schlecht erreichbare Ritzen
  • Leicht zu heben: ich kann spielend mit einer Hand den Stuhl hochheben (Gewicht <5kg) und mit der anderen Hand den Akku-Staubsauger bedienen, um darunter zu saugen. Das kann ich sonst nur vom 10€ IKEA Hochstuhl behaupten, der sich ansonsten ergonomisch bestenfalls als Reise-Stühlchen eignet
  • Leicht anzupassen: Kinder wachsen in Schüben. Dieser Hochstuhl lässt sich so einfach und ohne zusätzliches Werkzeug in der Größe verstellen, dass dabei das Essen nicht kalt wird. Mit einer Belastbarkeit bis 120kg kann der Stuhl sogar bis in das Erwachsenenalter hinein mitwachsen.
  • Leicht zu transportieren: Der Hochstuhl lässt sich mit dem in den Stuhl integrierten Sechskantschlüssel leicht von Hand abbauen und somit auch leicht für ein Wochenende bei Freunden im Auto verstauen.

Kinderstuhl Sicherheit: das A und O!

Lasse dein Kind niemals unbeaufsichtigt im Hochstuhl sitzen! Wir haben damals den Nomi Hochstuhl gekauft, weil laut Testberichten dieser der einzige Hochstuhl war, aus dem Kinder nicht herausklettern können. Das ist falsch! Meine Tochter hat es auch tatsächlich nicht geschafft, aber mein Sohn steht bisweilen daraus schneller auf, als wir gucken können! Mittlerweile hat der Hersteller nachgerüstet und bietet einen 5-Punkt-Gurt an.

Neben dem Herausklettern ist das Umfallen des ganzen Stühlchens ein potentielles Risiko. Hier gibt es nur positives zu berichten. Durch seine Konstruktion wird das konsequent verhindert. Darüber hinaus lässt sich der Stuhl durch seine leichte Konstruktion und die Rollen an den hinteren Füßen vom Kleinkind selbst im sitzen heran- und vom Tisch wegschieben. Dies unterstützt die Selbstständigkeit der Kleinen am Tisch und ist im stressigen Familienalltag nur zu begrüßen.

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