Sparen für Kinder: Byebye Sparbuch – ran an die Börse!

Das Sparbuch hat ausgedient. Die richtige Geldanlage zum Sparen für Kinder muss die Inflation schlagen. Diese digitale Spardose kann mehr!

Als ich aufgewachsen bin, besaß ich ein Sparbuch und eine Sparbüchse. Damit sind meine Eltern ein- bis zweimal im Jahr mit mir auf die Bank gegangen. Hier wurde mein Erspartes durchgezählt und auf mein Sparbuch eingezahlt. Danach druckte die nette Frau am Schalter den neuen Kontostand direkt in mein Sparbuch hinein. Voll retro! Irgendwann im Herbst war Weltspartag und es gab obendrein ein Geschenk von der Bank. Sparen für Kinder war damals so einfach.

Aber wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich erstaunt zwei Dinge feststellen:

  1. ich bin uralt
  2. mein Finanzwissen war bis vor wenigen Jahren noch vergleichbar mit dem eines Mittelstufenschülers

Wohin mit den Geldgeschenken?

Mittlerweile bin ich selbst zweifache Mama und musste mich zwangsweise mit dem Thema zu befassen. Wohin nur mit dem Geld, das die Kinder als Geschenke zur Geburt, Taufe, Geburtstagen und Weihnachtsfesten bekommen hatten? Zu Anfang haben wir das Geld einfach in einem Umschlag gesammelt. Aber dann kamen wir plötzliche in die Verlegenheit, uns 20€ von unserer einjährigen Tochter zu leihen. Denn der Pizzabote stand vor der Tür und wir hatten zu wenig Bares im Haus. Nachdem wir uns das dritte Mal Geld von unserem Kleinkind Geld geliehen hatten, musste sich dringend etwas ändern.

Sparbuch? Bausparvertrag? Kopfkissen?

Ein Sparbuch über 18 Jahre ist bei historisch niedrigen Zinsen und steigender Inflation reine Geldvernichtung. Auch ein Bausparvertrag, eine zweite „klassische“ Anlageform aus meiner Zeit, ist heute nicht mehr rentabel.

Daraufhin haben wir uns eingehend mit ETF Sparplänen beschäftigt. ETF steht für „Exchange Traded Fund“. Hiermit ist ein Indexfond gemeint, der an der Börse gehandelt wird. Dieser bildet die Wertentwicklung eines Index, wie beispielsweise dem DAX oder dem MSCI World ab. Über lange Zeiträume ist man damit in der Vergangenheit sehr gut gefahren. Hier dominiert beim regelmäßigen Besparen der sogenannte Cost-Average-Effekt. Außerdem sind die jährlichen Kosten hier erfreulich niedrig.

OSKAR – digitales Sparen für Kinder

Für unsere Kinder haben wir uns nun für den Anbieter „Oskar“ entschieden und können dies bislang uneingeschränkt empfehlen. Denn Oskar ist ein sogenannter Robo-Advisor, also ein computergesteuerter Algorithmus. Damit übernimmt er den Job eines teuren Fondmanagers und legt das bereitgestellte Geld automatisiert am Finanzmarkt an. Hier haben wir auf Basis unserer Risiko- und Sicherheitspräferenzen eine Anlagestategie ausgewählt. Damit legt Oskar nun fleißig Gelder an, schichtet um und entwickelt sich mit stolzer zweistelliger Rendite!!! So hat er die knapp 1% Kosten pro Jahr gleich wieder drin.

Mit einem Konto bei Oskar bekommt man zudem eine ganz normale IBAN zugewiesen. Diese kannst du ganz einfach mit den Großeltern oder Paten deines Kindes teilen. So kann die ganze Familie per Einmalzahlung oder Dauerauftrag die Enkel beim Sparen unterstützen.

Gute Renditechancen mit nachhaltigen Unternehmen

Mit „Oskar“ hat man zudem die Möglichkeit, eine höhere Gewichtung auf nachhaltige Unternehmen zu legen. Denn beim Sparen für die Zukunft unserer Kinder war uns wichtig, deren Gelder im Sparprozess nachhaltig anzulegen.

Neugierig geworden? Dann probiere es einfach aus! Ganz im Gegensatz zu anderen Finanzprodukten musst du hier keine langjährigen Verträge abschließen. Vielmehr bleibst du ganz flexibel und entscheidest selbst, wann und wieviel gespart werden soll.

Und noch ein Tipp: du kannst das Konto direkt auf die Namen deines Kindes laufen lassen. Damit kannst du bereits jetzt den Freibeträge deines Kindes von 801€ hinterlegen und effektiv Steuern sparen.

Ein Kommentar

  1. Liebe Verena, lieben Dank für deine tollen Tipps Das Oskar-Sparen probiere ich definitiv aus❣️ Herzliche Grüße von Claudia, Mathias und Luana

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