Kinder Frühstück – mit Marmelade?

Ab wann ist Marmelade für das Kinder Frühstück ok? Mit diesem Trick kannst du dein Kleinkind mit einer gesunden Alternative glücklich machen!

Wie sicherlich die meisten Eltern versuchten auch wir, unsere Kinder möglichst lange mit möglichst wenig Haushaltszucker zu ernähren. Bestenfalls ist man hier seinen Kindern ein gutes Vorbild. Aber das Marmeladenbrötchen beim Wochenendfrühstück konnten wir uns dann doch schlecht verkneifen. Und während meine Große sich als Erstgeborene noch relativ lange ablenken und an der Nase herumführen ließ, ist unser Zweitgeborener mit einem unstillbaren Futterneid zur Welt gekommen. Ab wann ist Marmelade zum Kinder Frühstück ok?

Ist Marmelade gesund?

Wäre es nicht schön, wenn etwas so Wunderbares wie Marmelade obendrein noch gesund wäre? Immerhin ist jede Menge Obst drin! Leider verliert dies durch den Erhitzungsschritt aber den Löwenanteil seiner gesunden Bestandteile. Zudem wird dem Obst beim Einkochen für Marmelade eine Unmenge an Zucker zugefügt. Dies sorgt für die Haltbarkeit und den köstlich süßen Geschmack. Wir müssen uns bedauerlicherweise damit abfinden, dass Marmelade ungesund ist. Aber auch so lecker!

Ab wann dürfen Kinder zum Frühstück Marmelade essen?

Umso später, desto besser. Je länger du herauszögern kannst, solche Lebensmittel in den Essensalltag deines Kindes einzuführen, umso länger hast du Ruhe vor quengelnden Fragen, nörgelnden Kindern und der ewigen Diskussion um Süßigkeiten. Aber irgendwann wird es nicht mehr zu vermeiden sein.

Marmelade ohne Zucker

Es gibt Rezepte für Marmelade ohne Zucker. Die machen Arbeit und werden im Vergleich zur normalen Marmelade spätestens nach dem Öffnen sehr schnell schlecht. Es ist toll, wenn man das seinem Kind mal möglich machen kann. Aber machen wir uns nichts vor. Zeit ist ein kostbares Gut, insbesondere für uns Mamas. Wenn du die Zeit dafür findest, ist das toll. Wenn nicht, lies weiter!

Mein Trick: Obstbrei statt Marmelade zum Kinder Frühstück

Mein Sohn ist begeistert davon, auf sein „Marmeladenbrötchen“ auf den Frischkäse ungezuckerten Obstaufstrich zu bekommen. Hier kann man entweder ein Baby-Obstgläschen benutzen oder auch einfach einen Quetschie. Wenn du es geschickt anstellst und deinem Kind nicht zeigst, aus welchem Behälter sein Obstaufstrich kommt, wird er auch nicht (direkt) bemerken, dass sein Brotbelag sich von deinem unterscheidet. So kann man noch eine Weile tricksen und zumindest zugesetzten Haushaltszucker von seinen Kindern fernhalten. Auch Obstbrei oder Quetschies enthalten eine Menge Fruchtzucker und sind nicht als „Obst“, sondern leider als Süßigkeit zu bewerten. Aber im Vergleich zur Marmelade ist es in jedem Fall die bessere Alternative.

Und wenn Marmelade nicht mehr zu vermeiden ist?

Führe Regeln ein. Und halte dich selbst auch dran. Zumindest, wenn deine Kinder dich sehen 😉 Bei uns gibt es nur am Wochenende und nur zum Frühstück Marmelade. Und auch da nur als „Nachtischbrötchen“. Erst wird etwas Herzhaftes gegessen. Und nach dem Frühstück Zähne putzen. So darf man seinen Kindern auch Marmelade gönnen, wenn es sich nicht mehr vermeiden lässt.

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